Kultursommer 2019

Kultursommer Logo

 

 

 

Workshop mit Katrin Kirchner Samstag, 22. Juni 2019, 10 bis 16 Uhr, im LU kompakt, Benckiserstraße 66, Ludwigshafen

Jede/r deutsche Literat/in sucht sich eine/n Schreib - Partner/in „mit Migrationshintergrund“. Beide haben vorab Texte konzipiert und/oder geschrieben. Alle Texte werden dann im Workshop gemeinsam gelesen und bearbeitet. Eine Textbroschüre wird erstellt und bei einer gemeinsamen Lesung in Ludwigsburg vorgestellt.

Die Lesung heimat/en findet statt am 11. Oktober 2019, 18 Uhr im Stadtmuseum Ludwigshafen am Rhein, Rathausplatz 20, 67059 Ludwigshafen

Rutger Emm sammelt Sätze über Heimat

(Street Workshop / Live-Interviews plus Online-Befragung) Konzept: Der Workshop-Leiter ist in seinem Leben bisher 15 mal umgezogen. In drei seiner alten „Heimaten“ (Neustadt a.d. Weinstr. 1975-1984, Mainz 1984-2004 und Frankfurt 2004- 2013) führt er im Zeitraum Mai bis Juli 2019 an einem Samstag jeweils in der Innenstadt kleine „Street Workshops“ durch mit spontanen kurzen LIVE-INTERVIEWS: Dieteilnehmenden Passant(inn)en können ihre persönlichen Sätze über Heimat (anonym) äußern bzw. entwickeln. In spontanen kurzen live-Interviews können Passant(inn)en sich dazu äußern, was ihnen persönlich "Heimat" bedeutet. und sie können auf einige "schräge" heimat-sätze von rutger emm reagieren ...

Erzähl mir Heimat - Briefe in die Welt

Über hundert Briefe schicken Ina Bartenschlager und Annette Coen in die Welt. Darin kurze Texte, Fotos oder andere Fragmente ihrer Pfälzer Heimat. Gesendet an Freunde, Künstler, Bekannte und Unbekannte, nah und fern. Heimat hat viele Seiten, und sie ist nicht immer nur ein Ort. Antwort-Briefe, Rücksendungen und Überraschungen werden in einer Schaufenster-Ausstellung gezeigt. Atelier Ina Bartenschlager - Raum für experimentelle Wortarbeit, Gaustraße 4, 67655 Kaiserslautern

Eröffnung der Ausstellung anlässlich der "Langen Nacht der Kultur" in Kaiserslautern: Sa, 29.6.19 um 17:30 Uhr, BELLEVILLE, Gaustr. 4, 67655 Kaiserslautern

Die Ausstellung wird ebenfalls bei der Abschlussveranstaltung in Mainz präsentiert und kann danach als Wanderausstellung ausgeliehen werden.

Seminar "Heimat(en) in Text und Bild"

In vier Kurseinheiten im Mai/Juni wird sowohl literarisch als auch bildnerisch gearbeitet. Eingeladen sind literarisch Interessierte als auch Teilnehmer/innen, die malen. Das Thema Heimat(en) kann so eingekreist und sowohl sprachlich als auch bildnerisch festgehalten werden. Kooperationspartner sind die VHS Andernach als auch das Stadtmuseum Andernach. Geleitet wird das Projekt von der Krimiautorin und VHS-Dozentin Gabriele Keiser. Der Workshop ist bereits ausgebucht!

Textcollage mit Madeleine Giese (wöchentlich dienstags) in den Räumen des Ritterberg Gymnasiums in Kaiserslautern

Die Teilnehmer*innen erarbeiten mit Hilfe eines Clusters eine Geschichte zum Thema und erfahren die vers. Aspekte des Schreibens Redefiguren( Vergleich, Metapher, Paradox, Hyperbel, Personifikation), Dialog, deskriptive Adjektive, Schreiben mit allen Sinnen, Perspektive, Zeit… Ein gemeinsames Lektorat erfolgt innerhalb der Gruppe. Danach werden die einzelnen Texte auf ihre Klangqualität untersucht und gegebenenfalls mit Hilfe von Anapher, Alliteration, Tautologie und Synästhesie verändert. Als Ergebnis entsteht eine Textcollage, die sich inhaltlich mit der Vielfalt des Begriffs Heimat auseinandersetzt und auch Sprache als Heimat begreift. Die gesamte Gruppe sollte mit verschiedenen Sprechtechniken einen Text vortragen, der den Begriff Heimat aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und klanglich abwechslungsreich und stimmig ist.

Abschlussveranstaltung

Für die Abschlussveranstaltung ist die Akademie für Wissenschaft und Literatur in Mainz für den 04.09.2019, 18.00 Uhr reserviert. Zur Abschlussveranstaltung kommen alle Teilnehmer und Referenten der Workshops sowie weitere Gäste, interessierte Öffentlichkeit, etc. zusammen. Erfahrungsberichte aus den Workshops sowie die Präsentation der Ergebnisse und eine Podiumsdiskussion sind geplant. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion werden 2 weitere Ehrengäste teilnehmen: Ursula Krechel, mit ihrem neuen Roman, der ihrer Geburtsstadt angesiedelt ist und der den Verlust von Heimat, die systematische Ausgrenzung, das, was Thomas Mann das „Herzasthma des Exils“ genannt hat, thematisiert. Der/die zukünftige Preisträger/in des „Debüt des Jahres“ 2019: der Preis wird im Rahmen der Veranstaltung vergeben.