Debüt des Jahres

Debüt des Jahres 2022

Das Lite­ra­tur­werk Rhein­­land-Pfal­­z/­­Saar lobt — in Koope­ra­tion mit dem Schrift­stel­ler­ver­band des Saar­landes (VS) — 2022 zum vierten Mal das lite­ra­ri­sche Debüt des Jahres aus. Da der Preis im ver­gan­genen Jahr coro­nabe­dingt ver­schoben werden musste, können in diesem Jahr Erst­ver­öf­fent­li­chungen inner­halb einer lite­ra­ri­schen Gat­tung aus den Jahren 2019, 2020 und 2021 ein­ge­reicht werden. Ein­sen­de­schluss ist der 31.12.2021. Die Preis­ver­lei­hung wird im Sommer 2022 im Rahmen der rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Lan­des­gar­ten­schau in Bad Neuenahr stattfinden.

Ein Debüt­werk kann nur über den Verlag einer Autorin/eines Autors, gemeinsam mit der Autorin/dem Autor, ein­ge­reicht werden. Selbst­ver­lage sind von der Ein­rei­chung von Debüt­werken aus­ge­schlossen. Das Debüt­werk kann aus den Gat­tungen Kinder- und Jugend­buch, Bel­le­tristik, Lyrik oder Krimi stammen. In beson­deren Fällen kann auch ein Sach­buch, ein­schließ­lich Foto- oder Bild­band, das in beson­derer Weise Themen der Gesell­schaft, der Kultur oder der Politik behan­delt und einen Bezug zu Rhein­­land-Pfalz und/oder dem Saar­land her­stellt, aus­ge­zeichnet werden. Das Debüt­werk kann ein­ge­reicht werden von Autorinnen und Autoren, die aus Rhein­­land-Pfalz oder dem Saar­land stammen, dort leben oder die durch ihr lite­ra­ri­sches Schaffen mit dem kul­tu­rellen Leben in Rhein­­land-Pfalz bzw. dem Saar­land beson­ders ver­bunden sind.

Das Werk muss in deut­scher Sprache geschrieben sein. Werke, die in mund­art­li­cher Sprache geschrieben sind, die in Rhein­­land-Pfalz oder dem Saar­land gespro­chen werden, können Berück­sich­ti­gung finden, wenn sie der Pflege der Kultur in beson­derer Weise dienen.

Die Aus­zeich­nung ist mit einem Geld­preis in Höhe von 1000,- Euro ver­bunden, außerdem mit einer hono­rierten Lese­reise im Ver­lauf des Jahres, in dem das Werk aus­ge­zeichnet wurde.

Jury­mit­glieder:

  • Bri­gitta Dewald-Koch (Lite­ra­tur­werk Rhein­­land-Pfalz-Saar e.V.)
  • Jörg Sämann (Minis­te­rium für Bil­dung und Kultur, Saarland)
  • Michael Au (Minis­te­rium für Bil­dung, Wis­sen­schaft, Wei­ter­bil­dung und Kultur, Rheinland-Pfalz)
  • Alena Wag­nerova (Ver­band deut­scher Schrift­steller Saar)
  • Andrea Dittgen (Rhein­pfalz)

Das Bewer­bungs­for­mular zur Ein­rei­chungen finden Sie hier.

Infos erhalten Sie auch bei Eva Pfitzner, 2. Vor­sit­zende des Lite­ra­tur­werks: , Tel. 02607/972400

Debüts der letzten Jahre

Debüt des Jahres 2019

Lite­ra­tur­werk Rhein­land-Pfalz-Saar prä­miert mit Schrift­stel­ler­ver­band Saar­land (VS) Lite­ra­ri­sches Debüt 2019 Der Lite­ra­tur­preis Debüt des Jahres 2019 geht in diesem Jahr an die Autorin Maike Wetzel, Berlin, für ihren 2018 im Schöffling-& Co Verlag erschie­nenen Roman „Elly“.  © Foto: Andreas Pott­hof­fElly ist ein Roman über ein spurlos ver­schwun­denes elf­jäh­riges Mäd­chen. Die Eltern, die…

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Debüt des Jahres 2017

Der Lite­ra­tur­preis »Debüt des Jahres 2017« geht in diesem Jahr an den Autor Michael Sieben, Berlin, für seinen 2016 im Carlsen-Verlag erschie­nenen Jugend­roman Ponderosa. Ponderosa – so nennen Kris, Josie und Juri die ver­las­sene Hütte am Rand der Sied­lung. Hier, an diesem geheimen Ort, treffen sie sich, rau­chen, reden mit­ein­ander. Eigent­lich ver­stehen sie sich gut, bis sie ver­su­chen, Josis…

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Debüt des Jahres 2015

Der Lite­ra­tur­preis des Lite­ra­tur­werks Rhein­land-Pfalz-Saar für das Debüt des Jahres 2015 geht in diesem Jahr an den Autor Jens Eisel, Ham­burg, für seinen im Sep­tember 2014 im Piper-Verlag erschie­nenen Erzähl­band Hafen­lichter. Hafen­lichter, so die Jury, das sind 17 Kurz­ge­schichten, die schnör­kellos und in knappen, aber ein­drucks­vollen Worten vom Leben unter­schied­li­cher Per­sonen erzählen, für die…

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Debüt des Jahres 2013

Lite­ra­tur­werk und VS Rhein­land-Pfalz-Saar prä­mieren lite­ra­ri­sches Debüt von Roman Schaf­nitzel Der Lite­ra­tur­preis Debüt des Jahres 2013 geht an den Autor Roman Schaf­nitzel für seinen Roman „Am siebten Tag erschuf Gott die Ver­gäng­lich­keit“. Der Roman ist in der Edi­tion Schritt­ma­cher des Rhein-Mosel-Ver­lags erschienen; er setzt sich mit der Zer­ris­sen­heit der deutsch-fran­zö­si­schen Grenz­re­gion in den…

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Die Sat­zung des “Debüt des Jahres” können Sie hier einsehen.

Manu­skript­för­de­rung

Rhein­land-Pfäl­zi­sche Autorinnen ausgezeichnet

Das Lite­ra­tur­werk Rhein­land-Pfalz-Saar e.V. und der Ver­band Deut­scher Schrift­steller (VS), Lan­des­ver­band Rhein­land-Pfalz, haben erst­mals in 2012 die För­de­rung von zwei Manu­skripten aus­ge­schrieben. Zuge­lassen waren  abge­schlos­sene bel­le­tris­ti­sche Manu­skripte der ver­schie­denen Prosa- und Lyrik-Gat­tungen, deren Ver­öf­fent­li­chung vom Land Rhein­land-Pfalz mit einem Zuschuss von ins­ge­samt bis zu 6.000 Euro geför­dert werden soll.

Vor­aus­set­zung für eine Teil­nahme war, dass die Autorinnen und Autoren  oder ihr Werk einen nach­weis­baren Bezug zu Rhein­land-Pfalz haben.

Das Ergebnis war über­wäl­ti­gend. 104 Manu­skripte wurden ein­ge­reicht. Die Texte lassen eine große Band­breite an Genres und unter­schied­li­chen Schreib­stilen erkennen. Unter den ein­ge­sandten Werken wählte die Jury, bestehend aus Michael Au (Lite­ra­tur­re­fe­rent des Kul­tur­mi­nis­te­riums), Ernst Heimes (Buch­händler und Autor), Michael Jacobs (Jour­na­list, All­ge­meine Zei­tung Mainz), Klaus Feld (Bör­sen­verein des deut­schen Buch­han­dels, Geschäfts­führer der Lan­des­ver­bände Hessen, Rhein­land-Pfalz und Saar­land) und Volker Gallé (Kul­tur­ko­or­di­nator der Stadt Worms und Autor) Anke Vel­mekes Pro­sa­text „Hin­ketanz“ und Sarah Katha­rina Kayß´ Lyrik- und Essay­samm­lung aus. Anke Vel­meke hat in Mainz stu­diert und war hier auch als Sprach­leh­rerin tätig. Sarah Katha­rina Kayß, geb. 1985 in Koblenz, lebt der­zeit in London.

Anke Vel­mekes „Hin­ketanz“ beein­drucke durch starke, poe­ti­sche, aber auch bis­weilen lako­ni­sche Bilder, so die Jury. Das von ihr vor­ge­legte Werk, das die Atmo­sphäre einer Klein­stadt am Rhein ein­fange, habe expe­ri­men­telle Ansätze und einen sehr musi­ka­li­schen Ton, so die wei­tere Begrün­dung der Jury.

Sarah Katha­rina Kayß´ Gedichte- und Essay­samm­lung, stellte die Jury fest, beschäf­tige sich mit wich­tigen Fragen unserer Gegen­wart. Bereits nach wenigen Sätzen sei spürbar, dass die junge Autorin etwas zu sagen habe. Ihre Lyrik und Essays seien in bestechender Weise durch einen modernen Ton­fall und einen eigenen Blick gekenn­zeichnet. Sie selbst benennt ihr Manu­skript als eine „Hom­mage an das 21. Jahr­hun­dert. Eine Hom­mage an die Gegen­wart und die Ver­gan­gen­heit, die unauf­haltsam auf sie abfärbt.“

Das Lite­ra­tur­werk Rhein­land-Pfalz-Saar e.V. und der Ver­band Deut­scher Schrift­steller, Lan­des­ver­band Rhein­land-Pfalz, werden die beiden Autorinnen bei der Suche nach einem geeig­neten Verlag für ihr jewei­liges Manu­skript unterstützen.

Anke Vel­meke

Sarah Katha­rina Kayß

 

Jury

  • Michael Au, Lite­ra­tur­re­fe­rent des Kul­tus­mi­nis­te­riums RLP
  • Klaus Feld, Geschäfts­führer des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels Lan­des­ver­band RLP
  • Michael Jacobs, Jour­na­list, All­ge­meine Zei­tung Mainz
  • Ernst Heimes, Buch­händler und Autor
  • Volker Galle, Autor